Diagnostik der Schilddrüsenüberfunktion

 

Wenn jemand Symptome hat, die auf eine Überfunktion hinweisen, sollten die Schilddrüsenwerte im Blut gemessen werden, das ist direkt beim Hausarzt möglich. Der bekannteste Laborwert in Sachen Schilddrüse ist der TSH-Wert: Ein zu niedriger TSH-Wert zeigt eine Tendenz zur Schilddrüsenüberfunktion an.

 

Wenn der TSH-Wert auffällig ist, sollte der Sache auf den Grund gegangen werden. Ob tatsächlich eine ausgeprägte Überfunktion vorliegt und wie heftig sie ausfällt, zeigt sich nämlich erst, wenn die tatsächlichen Schilddrüsenhormone, die freien Werte, gemessen werden. Je höher die freien Schildrüsenwerte über dem Normalbereich liegen, umso stärker fällt die Überfunktion aus. 

 

Aber auch die Ursache der Schilddrüsenüberfunktion sollte in jedem Fall geklärt werden. Das übernehmen meistens Fachärzte (Endokrinologen oder Nuklearmediziner). Sie können zusätzlich Schilddrüsen-Antikörper messen und die Schilddrüse im Ultraschall untersuchen. Aber warten Sie nicht zu lange auf einen Facharzttermin, wenn Sie eine ausgeprägte Überfunktion mit erhöhten freien Hormonwerten haben, sondern bestehen Sie darauf, dass die Sache dringend ist. Vielleicht können Sie in die endokrinologische Ambulanz eines Krankenhauses gehen. Wenn eine Szintigrafie nötig werden sollte, ist die Nuklearmedizin zuständig.

 

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